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Versorgungsausgleich

Versorgungsausgleich

Stecken Sie gerade mitten in einem Scheidungsverfahren und "plagen" sich mit dem schwierigen Thema Versorgungsausgleich? Oder verzichten Sie sich damit auseinanderzusetzen weil Ihnen das Thema viel zu abstrakt erscheint?
Erfahrungsgemäß halten sich viele Ehegatten beim Thema Versorgungsausgleich zurück. Es handelt sich dabei um eine äußerst schwierige Materie, die den meisten außerdem viel zu abstrakt erscheint weil es dabei nur um Ansprüche auf dem Papier geht.
In den meisten Fällen fließt noch kein Geld, weil beide Ehepartner in der Regel noch nicht in Rente sind.
Häufig besteht aber auch hier dringender Beratungsbedarf. Rechtsanwalt Friedrich Ritzer aus Ingolstadt ist Fachanwalt für Familienrecht und berät Sie gerne.

Was ist der Versorgungsausgleich ?Vereinfacht ausgedrückt geht es beim Versorgungsausgleich um die Aufteilung der während der Ehezeit erzielten Rentenansprüche, sog. Rentenanwartschaften. Beide Eheleute sollen während ihrer Ehezeit gleich viele Rentenanwartschaften erwirtschaften. Dazu findet bei Beendigung der Ehe ein Ausgleich statt, falls einer der Ehegatten während der Ehezeit mehr Anwartschaften erwirtschaftet hat, als der andere.

Der Versorgungsausgleich wird grundsätzlich bei jeder Scheidung durchgeführt. Ausnahmen gibt es entweder bei einer sog. "Kurzehe", also einer Ehe, die maximal drei Jahre (inklusive Trennungsjahr) bestand. Hier wird ein Versorgungsausgleich nur auf Antrag eines der Ehegatten durchgeführt.
Oder wenn beide Ehegatten auf die Durchführung eines Versorgungsausgleichs verzichten. Dies sollte vorab aber gut geprüft werden, um Nachteile für Sie zu vermeiden. Fachanwalt Friedrich Ritzer hilft Ihnen weiter bei Fragen rund um den Versorgungsausgleich.

Wie läuft das Versorgungsausgleichsverfahren ab?

Wird der Versorgungsausgleich durch das Gericht durchgeführt, erhalten beide Ehegatten einen besonderen Fragebogen, in welchem jeder Ehegatte Angaben zur seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit machen muss. Auf Basis der erbrachten Rentenbeiträge ermitteln dann die Versorgungsträger (z.B. Deutsche Rentenversicherung, private Lebensversicherung, betriebliche Altersvorsorge etc.) Ihren jeweiligen, persönlichen, während der Ehezeit erzielten Rentenanspruch.

Die Auskünfte der Versorgungsträger sind auf jeden Fall zusammen mit IhremScheidungsanwaltzu besprechen und auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Das Gericht wird dann die ermittelten Rentenansprüche beider Ehegatten jeweils ausgleichen.