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Zusätzliche Altersvorsorge – Kindesunterhalt



Zusätzliche Altersvorsorge – auch beim Kindesunterhalt?

Neu: BGH XII ZR 158/10 vom 30.01.2013 = FamRZ 2013, 616

Nachdem die gesetzliche Rentenvorsorge eine angemessene Altersvorsorge nicht mehr erwarten lässt, wird in immer größerem Maße in eine zusätzliche Altersversorgung und auch eine Zusatzkrankenversicherung investiert. Der Bundesgerichtshof hält es grundsätzlich auch für angemessen, dass man zusätzlich zur gesetzlichen Altersvorsorge bis zu 4 % seines gesamt Bruttoeinkommens für eine zusätzliche private Altersvorsorge aufwendet.

Grundsätzlich sind diese zusätzlichen Aufwendungen auch bei der Berechnung von Unterhaltsansprüchen bei Pflichtigen einkommensmindernd anzusetzen.

In einer neuen Entscheidung aus dem Jahre 2013 hat der Bundesgerichtshof nunmehr diesen Grundsatz dahingehend eingeschränkt, dass beim Unterhalt minderjähriger Kinder soweit nicht einmal der Mindestunterhalt gewährleistet ist, auf die Geltendmachung einer zusätzlichen Altersversorgung und auch auf eine Zusatzkrankenversicherung verzichtet werden muss. (BGH XII ZR 158/10 vom 30.01.2013 = FamRZ 2013, 616).




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